DSL ist die Abkürzung für Digital Subscriber Line, was ins Deutsche übersetzt digitale Teilnehmerverbindung
bedeutet. Die DSL-Technik ermöglicht eine schnelle digitale Datenübertragung auf herkömmlichen Kupferleitungen. Üblich sind hierbei zur Zeit Datenraten bzw. Geschwindigkeiten von 128 KBit/s bis 16MBit/s, wobei immer nur die Leistungen bis zur Auslastungsgrenze der genutzten Kabelverbindung erreicht werden können. Zusätzliche Einschränkungen entstehen durch die Anzahl der aktiven User und deren Stream.
Man unterscheidet bei der Datenrate zwischen dem Upload- und Downloadkanal. Sind diese gleich groß, so spricht man vom symmetrischen S-DSL. Sind sie es nicht, spricht man vom asymmetrischen DSL, dem A-DSL. Ein beispielhaftes Verhältnis beim A-DSL ist 2056 KBit/s Download zu 256 KBit/s Upload. Zum Vergleich, beim ISDN beträgt die Datenrate 64 KBit/s. Die besseren Datenraten beim DSL werden durch den höheren Frequenzbereich von 1,1 MHz erreicht. Da ISDN auf einer Frequenz von 120 KHz arbeitet, können beide Datenströme parallel auf einer Leitung übertragen werden. Beim Verbraucher werden die Datenströme dann vom DSL-Splitter, der als Frequenzweiche dient, wieder zerlegt und weitergeleitet.