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Laskerwiesen Blog


  • heute entdeckt

    Eine Ölweide trägt Früchte. Wenn es mehr werden, können wir sie auch verwerten.



  • Es ist Mirabellen-Zeit! - Rezept für eine Mirabellen-Quark-Tarte

    Leider haben wir im Laskerwiese-Garten keine Mirabellen, aber vielleicht hat jemand die Möglichkeit von irgendwo anders her ein paar Früchte zu bekommen und hat Lust, dieses Rezept nachzubacken:

    Mirabellen-Quark-Tarte

    Streuselteig:
    200 g Weizenmehl
    1 Pck. Backpulver
    50 g gehackte Mandeln
    70 g Zucker
    1 Pck. Vanillin-Zucker
    1 Eigelb
    125 g weiche Butter

    Füllung:
    100 g weiche Butter
    150 g Zucker
    500 g Quark (20 % Fett)
    2 Eier

    Belag:
    500 g Mirabellen
    (kann auch mit 1 Glas Mirabellen, 380 g Abtropfgewicht, zubereitet werden)

    Zum Bestreuen 1 EL Zucker

    - Backform auf 180°C vorheizen
    - in einer Rührschüssel Mehl mit Backpulver mischen
    - Mandeln, Zucker, Vanillin-Zucker, Eigelb und Butter hinzufügen
    - alle Zutaten zu einem Streuselteig verarbeiten
    - Hälfte der Teigstreusel in eine gefettete Tarte- oder Springform (26 cm) geben und mit einem Löffel zu einem Boden andrücken
    - im vorgeheizten Backofen ca. 15 min vorbacken, danach etwas abkühlen lassen
    - für die Füllung Butter und Zucker mit dem Mixer (Rührbesen) geschmeidig rühren, dann Quark und Eier unterrühren
    - Mirabellen entsteinen
    - Quarkmasse auf den vorgebackenen Boden geben und glatt streichen
    - Mirabellen darauf verteilen
    - restliche Teigstreusel darauf verteilen und mit Zucker bestreuen
    - ca. 50 min fertig backen


  • Terminkalender


  • Richtig und sinnvoll wässern -- schön wäre hier nochmal die mail von nico!!
    Wie oft wässern?
    Die oberste Regel beim Wässern lautet: lieber selten, aber dafür lange wässern!
     Wenn Sie nur oberflächlich wässern, ist das Wasser bald verdunstet und die Pflanzen gehen leer aus. Wässern Sie direkt an der Pflanze (nicht das ganze Beet!!), damit das Wasser auch dort ankommt, wo es gebraucht wird.
    Die perfekte Tageszeit: Wässern sollten Sie am besten morgens zwischen 6 - 7 Uhr, wenn es draußen noch angenehm kühl ist.
    (VERHINDERT DIE SCHNECKENANKLOCKUNG!; dieses Problem haben wir aber nicht)
    Achtung! Gießen Sie nie in der Mittagshitze und direkt auf die Blätter. Denn sonst kann sich in den Wassertropfen das Sonnenlicht brechen und so die Blätter regelrecht verbrennen. Wenn man dennoch tagsüber wässern muss, immer auf den Wurzelbereich gießen.

     Die perfekte Wassermenge: Wenn Sie gießen, sollten Sie in diesem Moment mit dem Wasser nicht zu sparsam umgehen. Als Faustregel gilt für den Garten: 30 Liter Wasser pro qm oder mehr. Viele Pflanzen zeigen Wassermangel durch eingerollte Blätter und herabhängende Triebspitzen an, soweit sollte es man aber nicht kommen lassen.
    ABER!!

     Die perfekte Pflanzenerziehung:
    Sehr praktisch ist auch, dass man die meisten Pflanzen im Garten auch dazu "erziehen" kann, dass sie weniger Wasser brauchen.
     Und zwar indem Sie erst kurz vor dem Zeitpunkt gießen, bevor die Pflanzen beginnen vor "Durst" ihre Blätter hängen zu lassen. Dadurch werden Blumen und Sträucher nämlich gezwungen ihre Wurzeln besser auszubilden und regelrecht nach Wasser "auszustrecken". Pflanzen mit gut ausgebildeten und "fleißigen" Wurzeln benötigen dann nämlich auch an heißen Tagen deutlich weniger oft Wasser.

    Was kann man tun, um häufiges Gießen zu vermeiden?

    Um das Problem mit der Bewässerung noch weiter zu vereinfachen, kann man die Wasseraufnahme des Bodens durch Bodenverbesserung erhöhen.
    Durch Mulchen des Bodens lässt sich die Verdunstung reduzieren. Mulchen können Sie z. B. mit Rindenmulch, Kieselsteinen, Granitsplit.
     Bei Rindenmulch sollten sie nur beachten, dass er nach ca. 2 - 4 Jahren verrottet ist und erneuert werden muss. Grundsätzlich gilt: je gröber und größer der Mulch, desto besser, denn er muss weniger oft erneuert werden.

    Ist Mulchen nicht möglich, sollte man das Beet regelmäßig durchhacken um die Kapillarwirkung des Bodens (d. h.: Aufsteigen der Feuchtigkeit nach oben) zu unterbrechen. Mit diesen einfachen Maßnahmen kann man das Gießen deutlich reduzieren. Denn so werden die Kapilare in der Erde, die für die Belüftung zuständig sind, zerstört. Damit verdunstet gespeichertes Wasser schwerer, und man muss weniger häufig gießen.

    Tipp: Hacken Sie die Erde so oft wie möglich locker, am besten nach jedem festen Regenguss, mindestens jedoch alle vier Wochen.


  • Kalken der Bäume
    Kalken der Bäume   ( aus dem August Protokoll von Gerlinde)


    Wenn im Jänner die Tage wieder zu wachsen beginnen, nimmt auch die
    wärmende Kraft der Sonne zu. An einem sonnigen Tag an die Hauswand
    gelehnt, können wir Menschen diese Wärme ganz deutlich spüren und
    genießen.

    Die Bäume werden durch die Sonne zum Aufsteigen der im Herbst
    eingelagerten Assimilate angeregt. Im Volksmund nennt man diesen Vorgang
    schlicht und einfach „aufsteigen des Saftes“ und das beginnt bereits um
    „Fabian und Sebastian“, das ist der 20. Jänner.

    Der Saft in den Bäumen, die Sonnenwärme am Tag und die Minusgrade in der
    Nacht führen zu starken Spannungen in den dickeren Ästen und am Stamm.
    Werden diese Spannungen zu stark, können Frostrisse entstehen. Durch das
    Kalken der Bäume kann der Temperaturunterschied einerseits zwischen Tag
    und Nacht, andererseits zwischen Sonnenseite und Schattenseite am Tag
    gemildert werden. (Das Weiß des Kalkes reflektiert die Sonnenstrahlen). So
    wird mancher Frostriss vermieden und nebenbei wird durch den Kalk das
    Moos am Baum reduziert. Schädlinge, (leider auch Nützlinge) welche in den
    Rindenritzen überwintern, wird obendrein noch zu Leibe gerückt.
    Verwendet wird dazu gelöschter Kalk, welcher in den Baumärkten erhältlich
    ist. Ausgebracht werden kann die Kalkbrühe durch Streichen mit der
    Malerbürste oder im Spritzverfahren. Eine motorbetriebene Kalkspritze kann
    beim Gartenbauverein ausgeliehen werden.
     
    Obstbaumpflege im Winter
    Kalken der Baumstämme Wenn in den ersten Monaten
    eines Jahres die Sonne immer mehr Kraft gewinnt, die
    Nächte aber noch empfindlich kalt sind, besteht die
    Gefahr, dass die Bäume durch so genannte Frostrisse
    ernsthafte Schäden erleiden. Gefährdet sind hier vor
    allem exponierte Standorte an Südost- und Südhängen,
    da diese der intensiven Morgensonne besonders
    ausgesetzt sind. Problematisch wird es immer dann, wenn auf eine Frostnacht mit
    sehr tiefen Temperaturen ein deutlich wärmerer Sonnentag beginnt. Durch die
    Sonneneinstrahlung erwärmt sich das gefrorene Holz so schnell, dass es im Holz zu
    enormen Spannungen kommt, was zu diesen Frostrissen führen kann. (Man kann
    diesen Zusammenhang mit einem heißen Glasstab vergleichen, der ins kalte Wasser
    geworfen wird: er zerspringt)

    Um dieser Gefahr zu begegnen, ist es empfehlenswert, die Stämme bis in den
    Kronenbereich mit weißen Anstrichen zu streichen. Dadurch wird die heiße
    Sonneneinstrahlung reflektiert und übermäßige Temperaturdifferenzen innerhalb des
    Stammholzes werden somit vermeiden. Für den Kalkanstrich gibt es im Fachhandel
    eine Reihe von geeigneten Präparaten.

    Die Schweizer-Kalk-Leimmischung kann aber auch leicht und preiswert selber
    hergestellt werden. Sie besteht aus 15 kg Brandkalk und 6 kg angerührtem
    Tapetenkleister auf 100 Liter Wasser. Bei den winterlichen Schnittarbeiten sollten
    auch die Baumpfähle sorgfältig kontrolliert werden. Zu prüfen ist vor allem, ob der
    Pfahl noch erforderlich ist und ob er noch stabil genug ist, um seine Stützfunktion
    noch zu erfüllen. Ebenso muss geprüft werden, ob die Anbindeschnur für den
    jeweiligen Stammumfang noch ausreicht, oder ob sie ggf. gelockert oder erneuert
    werden muss.

    Pflege des Stammgrunds
    Der Stammgrund verdient vor allem bei schwach wachsenden Unterlagen und bei
    Jungbäumen besondere Aufmerksamkeit. In diesem Bereich siedeln gerne sich die
    verschiedensten Schädlinge wie z.B. die Blutlaus, der Apfelglasflügler oder
    Rindenwickler, an. Diese Schädlinge suchen gerne Stämme auf, deren Baumscheibe
    stark verunkrautet ist und während des Winters noch mit langem Gras bewachsen
    sind. Hier finden sie einen geeigneten Unterschlupf zum Überwintern.
    Auch Wühlmäuse schätzen verunkrautete Baumscheiben mit langem alten Gras.
    Gepflegte Baumscheiben helfen also, die Bäume gesund zu erhalten


 
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